RuhrWort News
Hamborner Abtei:
Mauerfunde sind Zeugnis der Geschichte
Mittelalterliche Mauerfunde bei den Bauarbeiten zur Klostererweiterung der Abtei Hamborn: Der Archäologe Philipp Bockelbrink datierte die jetzt entdeckte Mauer nach einer ersten Einschätzung ins 16. Jahrhundert. Aufgetaucht war der archäologische Fund während der Erdarbeiten für den Bau, der weitere Zellen und Zimmer für den ständig gewachsenen Prämonstratenser-Konvent bereitstellen soll. Darüber hinaus werden die räumlichen Voraussetzungen für die Pflege älter gewordener Mitglieder des Konventes geschaffen.
Die gefundenen Mauerreste gehörten mit großer Wahrscheinlichkeit zur ehemaligen Begrenzung des Klostergartens. Sie diente dazu, das Kloster vor Überfällen zu schützen. Der Mauer vorgelagert war ein etwa vier Meter breiter Wassergraben, der im Lauf der Zeit mit Erde und Schutt aufgefüllt wurde. Bei den bisherigen Ausgrabungen wurden mehrere Schieferschindeln im gesamten Gelände gefunden. Diese stammen mit großer Wahrscheinlichkeit vom Dach der Abteikirche, die bis zum Ende des 16. Jh. mit einer solchen Art von Schindeln gedeckt war und abbrannte.
Trotz Kälte und Matsch musste die Mauer nach dem Fund im Januar schnell freigelegt werden, damit die Archäologen den Fund vermessen und zeichnen können. Die Mauerreste müssen leider dem Erweiterungsbau weichen. Doch die Alten Steine sind nicht verloren, sondern werden zum Teil bei der Stadt Duisburg archiviert. Einige Steine finden bei der Grundsteinlegung Verwendung.
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3-König-Treffen
Am 6. Januar 2010 fand wieder das traditionelle " 3-König-Treffen" der Kirchenvertreter im Lokalen Rundfunk statt.
Alfons Fiedler, Vertreter der Katholischen Kirche für Mülheim und Oberhausen in der Veranstaltergemeinschaft, begrüßte die Vertreter der kath. und evangelischen Kirche und lud mit Chefredakteur Olaf Sandhöfer-Daniel zu einem regen Austausch mit den Redakteuren des Senders ein.
Kirchenaustritte, Möglichkeiten des Wiedereintritts, Jugend- und Erwachsenentaufe, Ehrenämter in den Kirchen, Kirchenöffnungen vor Ort sowie Präsenz der Kirchengemeinden beim Kulturhauptstadtjahr 2010 waren die Diskussionspunkte mit Stadtdechant Dr. Michael Dörnemann.
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